Risiko zahlt sich aus

Turnen: TSG-Damen unter den besten Acht

Dortmund, 23.11.2011

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Als Abschluss des Wettkampfjahres starteten die Kunstturnerinnen der TSG Balingen in Dortmund beim Bundespokal und freuten sich am Ende, eine Platzierung unter den Top-Acht erreicht zu haben.

Beim Bundespokal der Vereinsmannschaften in Dortmund/Kamen vertraten die Mädchen der TSG Balingen die Farben des Schwäbisch Turnerbundes. Im Starterfeld der besten Vereinsmannschaften der 15 Landesturnverbände erreichten sie in einem viereinhalb Stunden dauernden Wettkampf mit 173,95 Punkten den siebten Rang. In der Riege des Balinger Trainers Rudi Bareth standen Claudia Bareth, Janine und Jessica Kern, Denise Seemann, Alisa Mann, Svenja Liefke, Leonie Stemmer und Carolin Walz.

Damit haben die Eyachstädterinnen ihr Ziel, in der vorderen Hälfte des Feldes zu landen, erreicht. Aus Sicht des Balinger Trainers wäre allerdings noch mehr drin gewesen, wären seine Mädchen nur nicht so schlecht aus den Startlöchern gekommen. Denn gleich am ersten Gerät, dem Boden, legten seine Mädchen einen klassischen Fehlstart hin. Das Kampfgericht verunsicherte die TSG-lerinnen mit überharten Wertungen. So war es nicht verwunderlich, dass mit Liefke und Bareth gleich zwei Turnerinnen zudem ihre eineinhalb Schraubensalti nicht stehen konnten und weitere Abzüge verbuchten. Nur Kern erhielt für ihre sehenswerte Kür mit 12,05 Punkten eine akzeptable Wertung. Mit nur 45,1 an diesem Gerät schienen die Bareth-Schützlinge weit abgeschlagen und eine Aufholjagd schien unmöglich.

Dann stand mit dem Sprung das Paradegerät der Balingerinnen als nächstes auf dem Plan. Der Balinger Trainer setzte alles auf eine Karte und schickte als einziger Verein mit Bareth, Kern, Liefke und Stemmer gleich vier Tsukahara-Springerinnen ans Gerät. Dieses Risiko zahlte sich aus, denn mit 51,4 Punkten erzielte die TSG das zweithöchste Sprungergebnis. Besonders der Einsatz von Stemmer zahlte sich aus, denn obwohl mit Hüftproblemen am Start, erzielte sie mit 13,45 den dritthöchsten Sprungwert des Tages. Seemann steuerte für einen Halb-Halbdrehsprung beachtliche 12,5 bei.

Der Auftritt am Stufenbarren verlief unspektakulär und mit 36,95 Zählern konnten die Kreisstädterinnen, nicht zuletzt dank einer Zehnerwertung von Claudia Bareth, den erwarteten Wert verbuchen. Ausgerechnet das Zittergerät, der Schwebebalken, stand nach über drei Stunden Wettkampf als letztes an. Den schwersten Part hatte hier mit Carolin Walz, die Jüngste der TSG abzuliefern, die erst im September einen Mittelfußbruch erlitten hatte. Wiederum steuerte Stemmer mit 10,75 für ihre Übung mit einem gestandenen Salto den Höchstwert bei.

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