Herzschmerz in pink und türkis
Nur noch fünf Kandidaten bei „Albstadt sucht den Superstar“
Albstadt-Ebingen, 23.12.2011
Sie legten sich mächtig ins Zeug in kurios-stilvollen Outfits in pink und türkis und mit typischen Frisuren der 80er-Jahre. Von den einst 40 Teilnehmern bei „Albstadt sucht den Superstar“ sind noch fünf übrig. Stetig verbessern sie ihre Leistungen und entwickeln mehr und mehr ein Gefühl für den Umgang mit dem Publikum.
?Das Halbfinale stand unter den Mottos „80er-Pop-Rock“ und „Herzschmerz“. Die Teilnehmer mussten jeweils ein Lied zu jeder Kategorie singen. Die Härteprobe kam zum Schluss: Im Duett galt es, sich zu beweisen. Treffen unterschiedliche Charaktere aufeinander, ist dies kein leichtes Unterfangen. Gemeistert haben diese Aufgabe jedoch alle.
?Dennoch musste sich die Jury – bestehend aus Madlaine Keller, Mathias Steinhart und Thomas Strobel – von drei Kandidaten verabschieden. Eigentlich sollten nur vier der jungen Talente in das Finale einziehen. „Wir wollen den Teilnehmern etwas mit auf den Weg geben“ sagte Juror Mathias Steinhart, Inhaber der Weltgrößten Online-Gitarrenschule. Der gesamten Jury liegt das genau so am Herzen, wie dem Organisator Rudi Gottlieb selbst. Deshalb entschieden sie sich dafür, im Finale Jo Riesinger, Nadine Maikler, Lisa Strothmann, Sabine Willibald und Julia Türk gegeneinander antreten zu lassen – also ein Kandidat mehr als geplant. Im Halbfinale ausgeschieden sind Franceca Cetera, Cetric Blersch und Steffen Lochter.
Nach jeder Veranstaltung bekommen die angehenden Albstadt-Stars Aufgaben. Für jede Show sollen sie Lieder einer bestimmten Kategorie auswählen. Bei dem Motto „80er Pop-Rock“ waren sie besonders kreativ. Die Jungs setzten beispielsweise mehr auf Michael Jackson-Outfits und präsentierten dazu passend den Moonwalk. Für ihre Vorstellungen erhielten die Teilnehmer fast immer gute Noten und Bewertungen. Ein paar verpatzte Töne hier und da fielen nicht ins Gewicht.
Die Zuschauerzahlen waren überwältigend. Das Intermezzo war prall gefüllt – einige Zuschauer nahmen sogar Stehplätze in Kauf. Es gilt nun abzuwarten, wie sich die Kandidaten im Finale am 28. Januar im Thalia Theater schlagen werden. An Resonanz dürfte es nicht mangeln.
