Ein Prosit auf das neue Jahr
„ZAK-Flip“, Häppchen und Gespräche beim Neujahrsempfang des Kreises
Albstadt-Ebingen, 10.01.2012 von Dagmar Stuhrmann
Schwungvoll umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jungen Bläserphilharmonie Zol-lernalb unter der Leitung von Joachim Mager. Alle Jahre wieder trifft sich auf Einladung des Landkreises eine illustre Gästeschar zu dieser „Sitzung“ der besonderen Art, um Vergangenes Revue passieren und sich auf Kommendes einstimmen zu lassen. Die Neujahrssitzung macht die Runde durch den Kreis. Der Schauplatz wechselt. Gestern nun war Albstadt der Ort des Geschehens, besser gesagt: die Festhalle, wo man sich im Anschluss an die Rede des Ministerpräsidenten in lockerer Runde zum Stehempfang im Foyer traf. Mitten drin Landesvater Winfried Kretschmann, der, stets umringt von seinen „Landeskindern“, interessiert zuhörte und länger blieb als ursprünglich geplant. Über sein Gastgeschenk, ein grünes Sitzmöbel namens „Fit“, freute er sich, obwohl er sich in Stuttgart gerade einen Crosstrainer für sein Büro angeschafft hat: „Weil ich mich eigentlich mehr bewegen und weniger sitzen sollte.“
Dass es beim Neujahrsempfang des Kreises erstmals weder Bier noch Wein gab, störte gestern Abend keinen: Denn auch bei alkoholfreiem „Alb-Zauber“, ZAK-Flip“ und Häppchen lässt es sich munter plaudern. Sicher nicht nur über Politik und Wirtschaft, sondern auch über ganz Privates. Ganz im Sinne dessen, was sich der Landrat vom alljährlichen Neujahrsempfang erhofft: Die Zusammenkunft soll das Miteinander fördern, soll den Kreis zusammenwachsen lassen. Die Menschen im Zollernalbkreis, sagte Günther-Martin Pauli, „sehen sich als Teil einer Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig hilft.“ Diskriminierung werde nicht geduldet. „Die Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund oder von sozial benachteiligten Menschen sichert die Stabilität unserer Gemeinschaft.“
