Alle wollen nach Malle

Albstadt sucht den Superstar: Finale am 28. Januar im Thalia – Karten gibt's beim ZAK

Albstadt-Ebingen, 18.01.2012 von Ralph Conzelmann

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Das Finale naht: Die Entscheidung von „Albstadt sucht den Superstar“ fällt am Samstag, 28. Januar, im Tailfinger Thalia-Theater. Organisator Rudi Gottlieb bangt mit den fünf verbliebenen Kandidaten.

Auf Anhieb ein echter Volltreffer ist das Casting von „Albstadt sucht den Superstar“. Der Entertainer Rudi Gottlieb organisiert die Premiere dieser Staffel, die nun vor der Entscheidung steht. Am Samstag, 28. Januar, folgt als Abschluss und Höhepunkt zugleich das Finale im Tailfinger „Thalia“. Karten dafür gibt's in den ZAK-Geschäftsstellen in Balingen, Tailfingen und Ebingen. Die Hälfte der 500 Tickets ist schon weg – und der Rest heiß begehrt: „Ich hoffe auf eine ausverkaufte Halle“, lässt Rudi Gottlieb wissen.

Der Tausendsassa und Unterhaltungskünstler fiebert dem Finale entgegen, doch tut er sich mit einer Einschätzung schwer: „Alle Kandidaten sind super, das wird eine verdammt enge Geschichte“, glaubt Gottlieb, der bereits eine Wiederholung ankündigt: „Es wird auf jeden Fall eine zweite Staffel geben“, teilt der Organisator mit. Ihm schwebt vor, die künftige Superstar-Suche auf den ganzen Kreis auszudehnen.

Doch zunächst geht's um den Albstädter Primus Inter Pares, der freilich nicht zwangsläufig aus Albstadt stammen muss. Unter den verbliebenen fünf, von ursprünglich mehr als 40 Kandidaten, tummeln sich schließlich mit Sabine Willibald eine Meersburgerin, mit Julia Türk eine Burladingerin, mit Lisa Strothmann eine Balingerin, der erst vor kurzem aus Hamburg nach Albstadt zurückgekehrte, Jo Riesinger sowie die Ebingerin Nadine Maikler, die eigentlich in Konstanz studiert.

Das Quintett hat sich gegen eine große Konkurrenz durchgesetzt. Zwölf Castings waren notwendig, bis die „Final Five“ ermittelt waren. Wer von ihnen letztlich das Rennen macht, entscheidet die Jury mit den Profimusikern Matthias Steinhart und Tommy Strobel sowie Madlaine Keller. Dabei können die Zuschauer im Thalia sowie alle Fans der Finalisten das Zünglein an der Waage spielen. Denn bis zum Finalabend läuft über Facebook eine Online-Abstimmung, die umso mehr Gewicht hat, je schwerer sich die Jury mit ihrer Einschätzung tut.

Einlass am 28. Januar ist ab 19 Uhr, ab 20 Uhr beginnt das Programm, das immer wieder aufgelockert wird. Bewirtet wird im Foyer. Durch den Abend führt Organisator Rudi Gottlieb höchstselbst, als Gast-Star konnte der Schlagersänger Oliver Thomas gewonnen werden, der unmittelbar nach den Kandidaten auftritt. „Die Idee dieser Veranstaltung unterstütze ich sehr gerne“, erzählt der 35-Jährige, der aus Alpirsbach stammt und in Balingen wohnt. Oliver Thomas wird unter anderem einige Songs von seiner neuen CD vorstellen, die im kommenden Monat erscheint.

„Die Finalisten werden das Thalia rocken“, ist das Jury-Mitglied Matthias Steinhart überzeugt. Einen Favoriten gebe es nicht. „Jeder hat es selbst in der Hand.“

Die Erwartungen der Kandidaten sind in der Tat hoch – wobei alle die lukrativen Preise für Platz eins im Blick haben: Die Siegerin oder der Sieger darf eine Woche nach Mallorca reisen und eine professionelle Tonstudioaufnahme erstellen lassen.

„Ja, ich will unbedingt nach Malle und dort im Bierkönig auftreten“, grinst Sabine Willibald; auch Julia Türk verspricht: „Für den Finalsieg gebe ich alles.“ Nadine Maikler reizt der Auftritt vor „derart großem Publikum“, Lisa Strothmann möchte „zeigen, was ich kann“ und Jo Riesinger verkündet lapidar: „Wie auch immer es ausgeht: Wir werden im Thalia viel Spaß haben.“


ASDS-Finale im „Thalia“: Kandidaten erhalten drei Aufgaben

Der Ablauf beim Finale von „Albstadt sucht den Superstar“: Veranstaltungsbeginn ist am Samstag, 28. Januar, um 20 Uhr im „Thalia“-Theater in Tailfingen, das ab 19 Uhr geöffnet hat. Karten im Vorverkauf gibt es in den Geschäftsstellen des ZOLLERN-ALB-KURIER in Tailfingen, Ebingen und Balingen.

Drei Aufgaben müssen die Finalisten lösen. Zunächst wird ein Song aus dem Genre Kino/Film/Theater gefordert, dann geht's in den Bereich Partykracher/Fetenhits, abschließend singen alle Kandidaten gemeinsam mit einer Liveband drei Rock- und Pop-Klassiker, die von der Jury festgelegt werden.

Bewertet wird nicht nur die Stimme, sondern der Gesamteindruck; insofern spielt das Feedback des Publikums eine recht große Rolle. Organisator Rudi Gottlieb geht von einem „vollen Haus“ aus: „Ich vermute stark, dass sich das niemand entgehen lassen will, der Musik mag und gerne Party feiert.

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