Aussage zum Straßenbaustopp „alarmierend“
CDU-Wahlkreisabgeordneter Thomas Bareiß: Ortsumfahrungen im Kreis betroffen
Zollernalbkreis, 23.01.2012
Der CDU-Wahlkreisabgeordnete Thomas Bareiß sorgt sich um die Zukunft des Straßennetzes im Land. Er findet die Äußerungen von Kretschmann und Hermann zum Straßenbaustopp alarmierend. „Im Heimatland des Automobils, in dem unsere wirtschaftliche Wertschöpfung, unsere Arbeitsplätze und damit letztlich unser gemeinsamer Wohlstand ganz wesentlich auf dem Erfolg der Automobilbranche beruht, ist der Standpunkt des Ministerpräsidenten, wonach 'aus dem freien Gut Straße ein knappes Gut Straße werden müsse', gerade für uns im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen alarmierend“, betont Bareiß. „Straßenbauprojekte brauchen heutzutage eine jahrelange Vorlaufphase. Wenn man jetzt mit dem Argument, es lägen im Moment zu wenig Bundesmittel für Bundesstraßen vor, sämtliche Planungsprozesse unterbricht, wirft uns das auf breiter Front von jetzt an um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, zurück“, befürchtet der Bundestagsabgeordnete. Im Zollernalbkreis wären von dem Straßenbaustopp ganz konkret die Ortsumfahrungen Schömberg und Balingen-Endingen betroffen. „Der Ausbau der B27 zwischen Balingen und Tübingen ist ein Projekt, das schon seit langem darauf wartet, umgesetzt zu werden. Das dürfen wir nicht weiter verzögern, sondern müssen es vorantreiben“, so der Politiker. Ebenso davon betroffen wäre die Umfahrung Albstadt-Lautlingen der B 463. Seine Meinung: „Wir befinden uns in Baden-Württemberg in einem ständigen Wettbewerb um Gelder für den Bundesstraßenbau aus Berlin. Wenn wir jetzt aussteigen, kommen andere Projekte in anderen Teilen Deutschlands zum Zug.“
