Ein Hauch von Afrika
Abwechslungsreiches Programm bei der Behindertenfasnet
Obernheim, 06.02.2012
Von Hexen über Clowns und Ritter waren fast alle Arten von närrischen Kostümen zu sehen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Hofkapelle des Musikvereins „Lyra“ und der Fanfarenzug Wehingen.
Wie in den vergangenen Jahren führte Jürgen Moser souverän durch das reichhaltige Programm. DRK-Vorsitzender Georg Maier und H. Kuttler von der Zollernalbgruppe für körperbehinderte Menschen (ZAG) begrüßten die zahlreichen Gruppen, unter anderem von der Lebenshilfe Zollernalb und der Lebenshilfe Tuttlingen. Auch die Behindertensportgruppe aus Renquishausen erfreute sich an den Darbietungen.
Zunächst mischten die Obernheimer Hexen das Publikum auf. Das Hofballett tanzte zum Marsch „Alte Kameraden“. Danach zeigten gleich drei Nachwuchsgruppen der Zunft ihr Können. Die ganz Kleinen wirbelten unter Leitung von Claudia Moser und Susanne Helble zum Lied „Moskau“ von „Dschinghis Khan“ über die Bühne.
Gabi Stanger hatte mit ihrer Gruppe einen Gardetanz einstudiert. Aktuelle Hits waren bei den Jazz-Tänzerinnen um Yvonne Huget, Jasmin Huget und Silke Junker zu hören. Die Gruppe „Nobody is perfect“ vom Wohnheim Kutsche in Ebingen führte einen Tanz unter dem Motto „Das rote Pferd“ auf.
Wild ging es beim Auftritt der Guggenmusik aus dem benachbarten Reichenbach, den „Las Krachos“, zu. Danach sorgte die TSV-Tanzgruppe Oberdigisheim für einen Hauch von Afrika. Das jüngste Mitglied war gerade mal sechs Jahre alt. Zum Abschluss rockte die Tanzgruppe des TSV Nusplingen die Obernheimer Narrenbühne.
