Mit viel Karacho den Skihang hinunter

Über 1500 Zuschauer bei der „Blue-Tupper-Race“ – Zeit, Design und Originalität bewertet

Bitz, 06.02.2012 von Ulrike Zimmermann

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Warm anziehen mussten sich am Samstag Teilnehmer und Gäste der „Blue-Tupper-Race“ am Bitzer Skilift. Zehn Teams kämpften um die begehrte Krone des „Blue-Tupper-Weltmeisters 2012“.

Das „Blue-Tupper-Race“ ist das Schneespektakel schlechthin in Bitz. Nachdem die „Tupper-Race“ im vergangenen Jahr mangels Schnee ausfallen musste, harrten einige umgebaute Tonnen im Keller und konnten jetzt endlich zum Einsatz kommen.

Die Begeisterung bei dieser Riesengaudi war wieder grenzenlos. Der klirrenden Kälte trotzend verfolgten dick vermummt rund 1500 Zuschauer das Spektakel am Bitzer Skilift, das von den beiden Bitzer Vereinen ICH und Lift und Loipe veranstaltet und von Moderator Markus Ringle professionell begleitet wurde. Viele waren schon vor dem offiziellen Rennbeginn gekommen, um die umgebauten blauen Mülltonnen in Augenschein zu nehmen.

Bei besten Pistenbedingungen auf der 300 Meter langen Rennstrecke gingen zehn Teams an den Start, deren Kreativität die Besucher wieder in Staunen versetzte. Bei fetzigen Rhythmen sausten einige von ihnen in einem Affenzahn den Hang hinunter, begleitet vom Beifall der zahlreichen Zuschauer am Rand. In beiden Durchgängen schafften es alle unverletzt nach unten. Das DRK blieb arbeitslos. Bewertet wurde aber nicht nur die Zeit, sondern auch Design und Originalität. Um 20 Uhr standen die Sieger fest, und mit einer Snowparty wurde der Abschluss der „Blue-Tupper-Race 2012“ im Festzelt gefeiert.

Neuer „Blue-Tupper-Weltmeister“ wurde „Mahles Friedhofsklause“, gefolgt von „Audi Quadro“ und „Born to be wild“ (gleiche Punktzahl), „Blue Bar“ und „Puff Piano“ (gleiche Punktzahl), Tigerpanzer Pfeffingen, „Team Caribik“ und „Die Zwei aus Bitz“ (gleiche Punktzahl), Sponsorenbob Volksbank Ebingen und Team Fettfrei.

Eines ist schon jetzt sicher: Die nächste „Blue-Tupper-Race“ kommt bestimmt. Neue Ideen können schon jetzt gesammelt werden, so wie bei Fabian Zeh und Patrick Koch, die bei einem Fest ihre „Blue Bar“ planten und umsetzten. Die vollen Flaschen mussten bei der rasanten Abfahrt auf dem Skihang aus Sicherheitsgründen allerdings entfernt werden. Sie kamen erst nach der Siegerehrung „zum Einsatz“

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