Das Städtle in Narrenhand

3000 Teilnehmer beim Jubiläumsumzug

Schömberg, 06.02.2012 von Nils Horst

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Kalt war es allemal. Doch das hat der Stimmung keinen Abbruch getan. Die Zuschauer des großen Jubiläumumzugs der Narrenzunft Schömberg haben fleißig die Narrenrufe aufgesagt und sind im Takt der Märsche „mitgejuckt“.

Mit dem großen Jubiläumsumzug erreichten die ersten Schömberger Narrentage ihren Höhepunkt.Über zwei Stunden lang zogen gestern Tausende von Narren durch die Straßen. Anlässlich des 90. Geburtstags der Schömberger Narrenzunft und dem 200. Geburtstag vom alten Harzer waren an die 3000 Hästräger gekommen, die den Besuchern an der Umzugsstrecke ein buntes Bild boten.

Angeführt wurde der närrische Lindwurm vom Geburtstagskind selbst, dem Harzer. Das trockene Wetter machte es möglich, dass das Orginalhäs zu sehen war. Hinab ging es die Schweizer Straße in Richtung Marktplatz. Der Endinger „Jokili“ beglückwünschte die gastgebende Zunft mit einem großen Schild. Neben allen Narrenzünften aus dem Schlichemtal zeigten sich auch Gruppen aus der Schweiz und aus der Ortenau. Die Offenburger Hexen trieben eifrig Unfug mit dem Publikum und entführten vor allem junge Mädchen in ihren Hexenwagen. Die Röllelibutzen aus dem schweizerischen Altstätten haben mit ihrem Kopfputz aus Glasperlen, Federn, Blumen ein imposantes Bild geboten und die Geisinger Hexen waren lustig aufgelegt und tanzten mit den Gardemädchen zusammen. Den Abschluss des farbenprächtigen Umzugs bildeten die Gastgeber mit ihrem Fransennarr, dem Fuchswadel und dem Blätzle.

Bei so vielen Gästen ist es ebenso eine Herausforderung, alle Narren und Zuschauer zu versorgen. Zahlreiche Besenwirtschaften säumten den Umzugsweg. Aber auch für Notfälle war man vorbereitet: Das Rote Kreuz war mit etlichen Fahrzeugen und 40 Mitarbeitern vertreten. Bereitschaftsleiter Frank Tantzky sprach von einer friedlichen und erstaunlich ruhigen Veranstaltung. Lediglich die Kälte sei ein Problem gewesen.

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