Kein Geld für Mannschaftsraum
Keine Mittel im Haushalt – Burgfelder Feuerwehr blickt zurück
Albstadt-Burgfelden, 07.02.2012
Bei der Hauptversammlung standen komplette Neuwahlen an. Mit einem großen Vertrauensbeweis wurde Werner Flügel als Abteilungskommandant und Reiner Neidhart als Stellvertreter bestätigt. Das Duo gab beim Amtsantritt 2008 das Ziel aus, eine Sollstärke von 15 Aktiven zu erreichen. „Dies ist uns im Vorjahr wieder nicht gelungen“, so Werner Flügel. Es werde immer schwieriger, junge Leute ehrenamtlich zu begeistern, zumal bei der Feuerwehr das Pflichtbewusstsein große Bedeutung habe.
Derzeit tun 13 Männer und eine Frau Dienst. Der Altersabteilung gehören drei Kameraden an. Thema bleibe eine Jugendfeuerwehr, nur mit dem Nachwuchs sei die Abteilung zu sichern. Aktive besuchten Lehrgänge zum Maschinisten und Absturzsicherung. Mit Unterstützung des zweiten stellvertretenden Stadtbrandmeisters Wolfgang Ziegler bekam die Abteilung die notwendigen Geräte. Alle Atemschutzgeräteträger durchliefen die Strecke in Tailfingen und machten dort den Durchgang im Brandcontainer. Die Wehr wurde mit neuer multifunktioneller Einsatzkleidung ausgestattet und traf sich zu 25 Übungen und Diensten, auch mit den Abteilungen Lautlingen, Tailfingen und Pfeffingen, „um praktische Erfahrung zu sammeln“.
Schriftführer Michael Röck stellte den großen Wert an Aus- und Fortbildungen heraus. Kassenwart Michael Hodler gab eine Übersicht über die Finanzen, die Revisoren Reiner Neidhart und Johannes Burkhardt attestierten eine saubere Führung. Einstimmig erfolgte die Entlastung.
Wolfgang Ziegler dankte für die Mitarbeit am Feuerwehrbedarfsplan. Er stellte das Engagement in der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen heraus und leitete die Neuwahlen. Kassenprüfer sind Clemens Wiedemann und Simon Roth, in den Abteilungsausschuss wurden Martin Schatz, Michael Röck und Michael Hodler gewählt. Vertreter im Albstadtausschuss ist Johannes Burkhardt.
Werner Flügel ging auf den seit Jahren bestehenden Wunsch nach einem Mannschaftsraum beim Magazin ein. „Andere Abteilungen haben weit noblere Ausweichunterkünfte als wir eine Dauereinrichtung“. Ziegler bestätigte, dass auch 2012 im Haushalt keine Mittel eingestellt seien, trotzdem wolle man sich dem Thema annehmen. Ebenso dem Wunsch, dass die Sirene wegen schlechtem Handyempfang funktionsfähig bleiben soll.
Ortsvorsteher Hubert Reinauer dankte für den selbstlosen Einsatz, die Burgfelder Bürger würden sich behütet fühlen.
