Landesvater auf Balinger Stippvisite

Stefan Mappus eilt durch Klimt-Ausstellung

Balingen, 03.09.2010 von Rosalinde Conzelmann

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Wenig Zeit, dafür großes Interesse für die Kunst brachte Stefan Mappus, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, gestern bei seiner Stippvisite in Balingen mit. Der Landrat hatte den Kunsttrip organisiert.

Mappus reist seit vergangenen Montag im Rahmen seiner Sommerwahlkampftour 2010 für zwei Wochen durch die Lande, um mit möglichst vielen Bürgern in Kontakt zu treten, wie er zum Auftakt seiner Reise betonte. Er nahm die Einladung von Günther-Martin Pauli zum Besuch der großen Klimt-Ausstellung in Balingen gerne an.

Der Landesvorsitzende der CDU wurde von einer großen Delegation vor der Stadthalle erwartet. Balingens Oberbürgermeister Helmut Reitemann hatte extra seinen Urlaub unterbrochen, um Mappus in seiner Stadt willkommen zu heißen. Auch Stadthallenchef Ulrich Klingler begrüßte den prominenten Ausstellungsbesucher.

Der Landesvater, der mit einem jungen Stab von Wahlkampfhelfern unter Polizeibegleitung im schwarzen „Mapbus“ angereist war, schüttelte auch die Händezahlreicher älter Bürger aus dem Zollernalbkreis, Mitglieder des Kreisseniorenrates, die Pauli ebenfalls zum Ausstellungsbesuch eingeladen hatte. „Als Dankeschön für deren wertvolle, ehrenamtliche Arbeit“, so Pauli.

Voller Aufmerksamkeit lauschte die Besuchergruppe danach den Worten von Kunsthistorikerin Bettina Zundel, die durch die Ausstellung führte. Angesichts des engen Zeitfensters des Stuttgarter Politikers in gestraffter Form.

Mappus, der sich am Morgen über die Campusbauplanung an der Uni Tübingen informiert hatte, legte nach dem kurzen Kunstgenuss vor der Weiterfahrt nach Rottweil noch einen Zwischenstopp in dem Frommerner Unternehmen Vötsch ein. „Ein Vorzeigebetrieb“, wie Pauli beim Rundgang mit dem Ministerpräsidenten feststellte.

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