Der sieht doch aus wie...
Promijagen in Albstadt, 09.09.2010 von Holger Much
Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen in koffeinumflorten Musestunden im Café. Denn immer wieder laufen einem Prominente über den Weg. Sozusagen. Und wir können das Spiel spielen: „Der sieht doch aus wie...“.
Welche Stars und Sternchen haben Sie denn schon entdeckt? Also ich kenne in Albstadt eine gut gebaute Version von Stefan Raab. Und Norbert Blüm erblickte ich letztens auch, genauso wie – ja wirklich – Hildegard Knef. Amy Winehouse war ebenfalls unterwegs, und Lemmy Killmister, der Sänger der Hardrock-Gruppe „Motörhead“ wandelte ebenfalls durch Ebingens Gassen. Manchmal frage ich mich, ob die entsprechenden Personen wissen, dass sie einem Prominenten ähneln, war bisher aber schlicht zu feige, die Fast-Promis darauf anzusprechen.
Aber es kann einen gerade auch andersherum treffen. So wie eine Freundin, die während eines München-Urlaubs an den Waschbecken der Toilette einer Edelbar einen Typ traf, ihn offenbar irgendwie seltsam anschaute, so dass dieser sich bemüßigt fühlte zu fragen: „Magst ein Autogramm haben?“ Natürlich wollte sie kein Autogramm von einem „x-beliebigen Dahergelaufenen“, den sie zudem nicht kannte. Als sie später ihrem Mann amüsiert-empört von dem Toilettenvorfall erzählte und dezent auf den Herrn deutete, der mittlerweile auch wieder im Gastraum Platz genommen hatte, lachte der Gatte und erklärte ihr, wem sie da einen Korb gegeben hatte: Es war der erfolgreiche Münchner Comedian Michael Mittermeier gewesen. Das Original.
